Sanitärtechnik

Wasser – Das Grundnahrungsmittel Nr. eins!

„Trinkwasser ist das in Deutschland am strengsten kontrollierte Lebensmittel und kann daher unbedenklich getrunken werden. Die Grenzwerte müssen eingehalten werden, vom Verlassen des Wasserversorgungsunternehmens bis hin zu ‚unserem Wasserhahn‘. Trinkwasser unterliegt in Deutschland strengsten Kontrollen. Die Anforderungen an die Qualität (farblos, geruchlos, frei von Krankheitserregern, genusstauglich und rein) sind durch Gesetze, Richtlinien und Verordnungen festgelegt. 

Jeder Liter Wasser, der unseren Wasserhahn erreicht, muss die strengen Grenzwerte der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) erfüllen, egal ob er später zum Trinken, Duschen, Kochen oder zum Blumengießen verwendet wird. Eine novellierte Trinkwasserverordnung trat am 1. Januar 2003 in Kraft. Hier sind unter anderem Grenzwerte für mikrobiologische und chemische Parameter festgelegt.“ *

Grafik Wasser

Zur Aufbereitung von Trinkwasser gibt es chemische, physikalische, biologische und weitere Verfahren. Deren Auswahl richtet sich nach der vorhandenen Wasserqualität und nach dem Anwendungszweck. Das Gegenteil von Trinkwasser ist Nicht-Trinkwasser, wie z.B. Grauwasser, Regenwasser, häusliches Abwasser, Betriebswasser sowie Löschwasser.

Meine Beratungsleistungen

Aufstellen von bedarfsgerechten Trinkwasserkonzepten

Zu meinen Beratungsleitungen zählt das Aufstellen bzw. Erarbeiten von hygiene- und bedarfsgerechten Trinkwasserkonzepten innerhalb von Gebäuden (z.B. Wohnraum, Gewerbe, Industrie, öffentliche Gebäude) und dies besonders nach VDI 6023.
Hierzu zählt auch das Konzipieren von Trinkwasserbehandlungsanlagen innerhalb von Gebäuden gemäß Trinkwasserverordnung (TrinkwV). Dies kann nach unterschiedlichen Verfahren erfolgen, nämlich auf biologischer, physikalischer und chemischer Basis. Wesentliche Ausgangsgröße hierbei ist die Zielvorstellung des Nutzers der Trinkwasseranlage.

Aufstellen von Entwässerungskonzepten sowie Erstellen von Abwassereingaben

Zu meinen Beratungsleitungen zählt das Aufstellen von Entwässerungskonzepten für Regenwasser und Schmutzwasser wie auch das Erstellen von Abwassereingaben im Zusammenhang mit Baugenehmigungen. Dies erfolgt für Wohngebäude, Gewerbe- und Industrieobjekte wie auch für öffentliche Gebäude. Anzuwenden ist hier die DIN EN 12056 in allen Teilen wie auch die DIN EN 752 sowie die deutsche Restnorm mit DIN 1986-100.

Bemessung von Regenentwässerungsanlagen

Zu meinen Beratungsleitungen zählt auch die Bemessung von Regenentwässerungsanlagen. Dies steht oft in direktem Zusammenhang mit einer Abwassereingabe, wobei je nach regionalen Verhältnissen im Falle von Regenwasser nicht die schlichte Einleitung in einen öffentlichen Abwasserkanal, sondern z.B. Regenwasserrückhaltung, Versickerung, Verdunstung und ähnliches als Zielgröße im Zusammenhang mit Baugenehmigungen relevant ist.

Untersuchung von Bestandsanlagen (Trinkwasser/ Regenwasser/ Schmutzwasser)

Zu meinen Beratungsleitungen zählen Bestandsaufnahmen in unterschiedlichsten Objekten. Dies können Wohngebäude oder Gewerbe- und Industrieobjekte sein wie auch öffentliche Gebäude. Die vollständige Kenntnis über die jeweiligen örtlichen Verhältnisse ist eine wesentliche Voraussetzung zur Optimierung von bestehenden Installationen.

Begleitung bzw. Auswertung von Kanaluntersuchungen

Zu meinen Beratungsleitungen zählt auch die Begleitung und/ oder die Auswertung von Kanaluntersuchungen. Hierbei sind Kanaluntersuchungen in Abwasserkanälen innerhalb und außerhalb von Gebäuden gemeint. Oft gibt es in Gebäuden keine Revisionsunterlagen zu den Entwässerungsanlagen, was dazu führt, dass auch keine Kenntnisse über Grundleitungen für Regen- und/ oder Schmutzwasser innerhalb und außerhalb von Gebäuden vorhanden sind. Aktuell gibt es sehr gute Möglichkeiten, den Zustand und die Leistungsfähigkeit von Grundleitungen festzustellen, was für eventuelle Sanierungen oder sonstige Maßnahmen für Entwässerungsanlagen eine wesentliche Voraussetzung ist.

Aufstellen von Gefährdungsanalysen hinsichtlich Einhaltung Trinkwasserqualität

In Ergänzung zu dem vorgenannten Punkt „Untersuchung von Bestandsanlagen“ gehört es auch zu meinen Beratungsleistungen, Gefährdungsanalysen durchzuführen. Dies geschieht unter anderem mit der Überprüfung wichtiger Betriebsparameter (insbesondere Temperatur an endständigen Entnahmestellen, in der Zirkulation und nicht zuletzt in der Warmwasserbereitung, siehe auch VDI 6023, DIN EN 806, DIN 1988 und DVGW W 551 sowie W 553) in Trinkwasserversorgungsanlagen.

Einrichtungsplanung für Bäder, Toilettenanlagen usw.

In Verbindung mit TGA-Planungen kann ein Interesse der Bauherrschaft oder beim Architekt entstehen, eine Einrichtungsplanung für Sanitäre Anlagen zu erhalten. Hierbei ist nach DIN 18040-01 (Öffentliche Bereiche) und DIN 18040-02 (Wohnungen) zu unterscheiden. Ein Teil meiner Beratungsleistungen ist es, in diesem Bereich der Einrichtungsplanung Unterstützung insofern zu geben, als die Einrichtungsplanung nach geltendem Baurecht auch unter Beachtung der Kriterien für Barrierefreies Bauen aufzustellen ist.

Für Fragen zu Lüftungsanlagen, Außenluftversorgung und Luftreinhaltung siehe unter Klima.
Beratung zu Kälteanlagen und Energieerzeugerkonzepte mit Einsatz von Wärmepumpen finden Sie unter Kälte.
Das Thema Heizungstechnik, Wärmeerzeugungsanlagen und Warmwasserbereitungsanlagen wird unter Heizung erläutert.


*Quelle: Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit